Glas



Glas rostet nicht ...

Es ist wohl unwahrscheinlich, dass Glas rostet ;) und trotzdem wollte ich es optisch ausprobieren. Schließlich habe ich die rostige Korrosion mit viel Rostfarbe und dem metallischen Deckel als Ausgansgpunkt eines Einweckglases für ein altered art Windlicht mit Retro-Frühlingsblüte recycelt und umgewandelt.


Eher seltene Elemente meiner Arbeiten sind definitiv die Farbe Gelb und Streifen als Gestaltungsform. In meiner Farbpalette bleibt immer Gelb im Überfluss übrig, somit habe ich sie letztendlich mit ergnüen für das Windlicht genutzt :).


Die Streifen habe ich mit Klebestreifen in regelmäßigen Abständen eingeteilt/kreiert und mit gelber Acrylfarbe und Glasmalfarbe ausgefüllt (danach die Klebestreifen sauber entfernt). Die rostigen Effekte mit plastischer Wirkung in altered art habe ich mit roter Granitfarbe und Rostfarbe in vielen verschiednenen Layern erzeugt.


Making of in Bildern:


Die Getsaltung der Retro-Frühlingsblüte und des Deckels erfolgte mit den gleichen Medien. Mit dem Deckel kann das Windlicht bei Nichtbenutzung geschlossen werden und schützt es vor ungewollten Einträgen im Freien.



WASSERfarben

Wie unterschiedlich Glas brechen kann, habe ich aus Erfahrung schon gewusst ;], aber es kommt zu den vielen ungewöhnlichen Variationen heute mit ausgebrochenen Glasrand  ein weiteres unbenutzbares Weinglas und noch eine neue Möglichkeit dazu ;). Somit habe ich dieses Weinglas recycelt und ganz durch WASSERfarben, also in Blau, mit Meeresrose und Meeresträne gestaltet sowie als Dekoration umfunktioniert :).


Die blaue Meeresrose habe ich aus einer weißen Rose aus unserem Garten in einem Experiement (den Stiel kurz halten und spalten) mit blauer Wasser-Tintenfarbe ca. 30 h eingefärbt (die Farbe sollte dabei immer wieder frisch nachgefüllt werden) und dann einige Tage kopfüber getrocknet.
Ich war mit dem Ergebnis des Rosenfärbeexperiments und der Färbung/Trocknung sehr zufrieden, da sie beim Trocknen sehr schön dunkelblau, wie die Tiefen der Meere - Meeresrose :), wurde.
Die blaue fließende Meeresträne, ebenfalls aus blauer Acryl- und Wasserfarbe,  sammelt sich an der Weinglasbruchstelle und strömt entlang des Stiels zum Boden  Die blauen Sterne und Glitzersteine sind farblich zum Thema Wasser abgestimmt :).


Ausgeleuchtet - ex illuminated

In unserem Keller haben sich die letzten Jahre einige alte Glühbirnen angesammelt. Bevor ich sie zu Entsorgung geben wollte, habe ich gedacht ... man kann bestimmt auch alte Glühbirnen recyceln und öffnen, natürlich unter Voraussetzung, dass sie ohne Quecksilber und andere gefährliche Leuchtstoffe sind. Aus der recycelten Glühbirne ist eine Vase (mit Hängemöglichkeit) entstanden :).
 

Die Öffnung der Glühbirne ist mit einigen Sicherheitsvorkehrungen (wie Handschuh, Brille und weiche Unterlage) und etwas Geduld nicht allzu schwer. Achtung das Glas splittert unwillkürlich klein und weit!


Zurerst muss die Blombe mit einer Zange entfernt werden. Danach ist es notwendig zuerst den schwarzen  Glaskolben zu zerstören, das habe ich mit Messer, Zange und einigen Angstmomenten erreicht :).

Um das Herz der Glühbirne zu entfernen muss man gezielt Druck mit einer Pinzette auf die Leuchtkolben mit den Leuchtdrähten ausüben und hoffen dass nicht mehr zerbricht ;). Danach habe ich die Leuchtmittel entfernt und den inneren Glasrand vorsichtig gesäubert ... fertig!


Für die Aufhängung habe ich mit Kupferdraht feste Schlaufen um die Fassung der Glühbirne gedreht und eine Kette mit Schloss, Zahnrad und Haken gestaltet.



Making of in Bildern:


Die Glühbirnenvase (ich habe hier einen Absenker zum Auswurzeln gewählt) kann aufgestellt (ausgebranntes Teelicht) oder in 2 Varianten (Schlaufe - kurz oder Haken - lang) aufgehängt werden :).




... auf den Kopf gestellt - Topsy-Turvy


Aus alten Weingläsern schmeckt mir der Wein am Besten :). Nun ich kann nicht genau sagen, wie viele Weingläser mein bester Freund in unserer Freundschaft bereits zerbrochen hat, aber es waren Einige ;). So habe ich schon vor langer Zeit aufgehört die exclusiven Weingläser, wenn er zu Besuch ist ;) - sorry!, auf den Tisch zu bringen. Nun ist es mir selbst gelungen ... ich habe erfolgreich ;) ein Weinglas meiner behüteten Sammlung zerstört. Mir war das Glas jedoch zu Schade einfach zu entsorgen oder als Schmelzexperiment zu verwenden - so habe ich es auf den Kopf gestellt - topsy turvy :) und mir daraus eine weihnachtliche Schneeglocke zum Aufhängen gemacht :).


Auf Grund des "perfekten" ;) spröden Bruchs des Weinglases am Hals blieb die Glocke unbeschadet und so konnte das Weinglas eine zweite Karriere in der kommenden Weihnachtszeit starten.


Die Weinglasglocke mit Schneegestöber (oberer Teil) und Zahnrädern (für Vergänglichkeit und Renaissance des Weinglases) wurde mit weißem Gesso und Bronzefarbe sowie Schablonen gestaltet.


Die Aufhängung ist eine, von mir in einem seit 2 Wochen durchgeführtes Rost-Experiment, angerostete unedle Metallkette, um einige rötliche Pigmente zu erzeugen. Die Kette ist mit Glitzersteinen und speziellen Glaskleber befestigt worden (Vorsicht! die Bruchkanten sind scharf!).


Der Gong ist eine Bronzezahnrad, welches wie die Aufhängung - einem weiteren Teil der angerosteten silbernen Kette, mit dem speziellen Glaskleber befestigt worde. Der Gong erzeugt einen hellen Ton. 

Making of in Bilder: 

Die Schneeflocken sind zum Einen aus dünnen Aluminiumplatten ausgestanzt und aufgebracht sowie zum Anderen mit den ausgestanzten Schablonen mit Gesso aufgetragen worden.



Schneegestöberwindlicht

Noch ist nichts vom Schnee zu sehen, aber der Winter kommt bestimmt :). Für die kalte Zeit habe ich mir ein warmes Winterschneelicht aus einen geleerten Olivenglas (H=17 cm, d=5,5 cm) recycelt und gestaltet.


Das Schneewindlicht ist mit eingefärbter lila Spitze, hellblauen und violettfarbenen Perlen, blauen Bändern und blauer ausgestanzter Schneeflocke sowie mit einem Schneegestöber und Eiszapfen hinter Glas :) gestaltet worden.


Die Spitze wurde über Nachte in lilafarbener Tusche eingefärbt und getrocknet (siehe making of in Bildern).


Das Schneegestöber wurde mit Kalkfarbe im Glasinnern aufgespritzt. Die Eiszapfen sind mit laufender Kalkfarbe vorsichtig im Glasinnere herunter gelassen worden (siehe making of in Bildern).


making of in Bildern:


An dem Schneewindlicht sind außen die hellblauen Schneeflocken und Perlen aufgebracht worden. Durch die Höhe von 17 cm kann auch ein Schneegestöber außerhalb des Glases das Kerzenlicht nicht gelöscht werden - und ist also windsicher :).



Warm-kaltes Wechselspiel

Für meinen Zeichentisch habe ich mir einen Pinselhalter aus einem geleerten Kaffeeglas recycelt und neu in Retrooptik gestaltet.



Für die Grundierung habe ich mit Kalkfarbe (Schnee und Wolken) sowie mit Pigementen in den Farben Granat, Grau Schwarz und Gold (Kontrast kühle Farben [Schnee] zum warmen Gold [zur Weihnachtszeit]) gearbeitet.


Danach folgte der Auftrag meines Motivs - Engel in schwarz-weiß und der erneute Auftrag von Kalkfarbe sowie  granatfarbenen und goldenen Pigmenten (Strukturen).


Das fertig gestaltete Glas wurde nun noch mit wasserfester Glasur bestrichen, um v.a. die Pigmente und die Kalkfarbe zu konservieren.


Abschließend habe ich noch etwas Bast gebündelt und diesen als Schleife gestaltet.

 



Erleuchtet in schwarz-weiss

Unter dem Motto schwarz-weiß habe ich Teelichter mit weißer Granitfarbe und schwarzen Pailetten gestaltet.



In der weißen Granitfarbe sind in weiße Acrylfarbe Sand und Glitterbestandteile zugemixt worden und ergeben dadurch einen plastischen Effekt.


Die schwarzen Pailetten sind in die noch feuchte Farbe eingearbeitet worden, wobei sie sehr im Sonnen- und Kerzenlicht schön leuchten.


Die Granitfarbe wird normal aufgetragen und wird durch Klebestreifen, die nach dem Trocknen, sauber abgezogen.


Es müssen 3-4 Schichten der Granitfarbe erfolgen, um eine geschlossene Schicht zu erhalten und den plastischen Effekt zu errreichen.




Zeitwelten - time worlds

Aus kleinen Reagenzgläsern (1,2 cm) habe ich mir Zeitohrringe gestaltet. Dazu habe ich die Zahnräder, Spulen und Stifte aus alten Uhren, die aus anderen Projekten übrig sind, in kleine Reagenzgläser neu arrangiert.

From small test glasses (1.2 cm) I designed for myself time-earrings. I have re-arranged the gears, coils and pins from old watches, which are left over from other projects, in small test tubes.


Dabei ändern sich die entstehenden Zeitwelten bei jedem Tragen und Bewegen der Ohrringe, da die Zeitteile in dem Reagenzglas frei beweglich sind. Nur den Korken und den Ohrhänger habe ich mit Leim fixiert, so dass keine Zeit verloren geht :).
The earrings are like time-worlds, in which each application and move changes the constellation freely as the time in every test tube. I have fixed only the cork and the earrings with glue, so that no time goes lost :).
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Glitzernde Spiegelmosaiksterne - Ausstellungsstück II der Kreativ- und Bastelmesse in Stuttgart

Am  21.11.-24.11.2013 fand die  Kreativ- und Bastelmesse in Stuttgart statt. Ich hatte die Ehre unter dem Thema "Origineller Christbaumschmuck" 2 Exponate beim Anna Verlag auszustellen. Mein erstes Ausstellungstück habe ich Euch schon gezeigt, es war die "Schneebedeckte Tonglocke". Heute zeige ich Euch mein zweites Ausstellungsstück von der Messe, meine  "Glitzernden Spiegelmosaiksterne".


On the 21.- 24.11.2013 I took place at the Creative and Craft fair in Stuttgart (Kreativ- und Bastelmesse in Stuttgart ). I had the honor to exhibit 2 examplars of mine at the Anna Verlag. The topic of the exhibition was given as "Origin/special Christmas Ornaments". My first exhibition piece I have you shown already, it was the "snow-covered clay bell". Today I'll show you my second exhibit of the fair, my "mirror mosaic stars".
 

Um bei dem Messestand ausstellen zu können  musste man Neuheiten in Art und Ausführung vorstellen sowie interessante und genau beschriebene Techniken aufweisen.

To the officially exhibit at the fair, you had to invent something new - never seen as Christmas innovations in style and making of. Also was needed to show a interesting and precisely described technique.

Material und Making of:

- Holzsterne aus Holzplatten (Dicke 0,6 cm) / wood stars out of wooden panels
- Spiegelmosaik (unregelmäßige Stücke) / mirror mosaics (irregulary pieces)
- 3D Kleber / 3D glue
- Baumwollfasern mit Silberfaden (Aufhängung) /cotton fibers with silver thread
- Reißzwecken/ tacks



  1. Auf die Holzplatte wurden Sterne, in 2 Größen (Umfang 11 cm und 8 cm), aufgezeichnet und ausgeschnitten.
  2. Die Kanten wurden mit feinem Schleifpapier nachgeschliffen und die Sterne gründlich gesäubert.
  3. Die Spiegelmosaike (unregelmäßige Formen) wurden sortiert und auf die Sterne als Probe aufgelegt.
  4. Mit 3D Kleber wurden dann die Mosaike auf dem Holz fixiert. Bei noch feuchtem Kleber können die Mosaike noch geordnet werden. Bitte vollständig trocknen lassen vor der Weiterarbeit!
  5. Aus den Baumwollfasern Schlaufen knoten und mit einer Reißzwecke auf der Rückseite der Sterne (Holz) fixieren.
Fertig und Aufhängen :)!


Mit meinen glitzernden Spiegelmosaiksterne möchte ich an folgenden Herausforderungen teilnehmen/ With my glittering mirror mosaic stars I want to take part in the following challenges of:

- Everybody-Art-Challenge EAC258 mit dem Thema "Keine Weihnachtskarte"
- Szuflada - gast designer Visell - challenge "Stars in the sky/Gwiazdka z nieba"
- Hobbyhof Challenge Blog und die Challenge #8 "Weihnachtszeit"





Glas trifft Ton - glass meets clay

Nach einigen Experimenten mit Ton habe ich es nun geschafft auch Glas mit meinen kleinen Ofen zu schmelzen und das sage ich auch mit ein wenig stolz :), denn es ist nicht einfach. Neben Temperaturen über 1300°C (darunter schmilzt kein Glas) ist auch das Glas selbst wichtig. Neues Glas ist schwieriger zu schmelzen - durch die weitere Härtung/Verbesserung von Glas ist es schwierig es zum fließen zu bekommen.

After few experiments with clay and glass I can present a pendent (2x5 cm) - where glass is melted in a clay base at 1300°C. The clay pendant is painted with pastel-mintgreen glaze. The glass itself is green (broken in a lot of green facets) and is out of a thin part of a broken beer bottle.

Ich habe für mich einen Anhänger aus schwarzen Ton mit minzfarbener (Pastell) Glasur und grünem Glas von einer dünnwandigen Bierflasche gefertigt. Der Ton sollte dabei auch die Fassung (bei mir eher Halbfassung - denn ganz ohne wird es schwer das Glas zu platzieren) für das Glas sein, so dass bei einer Schmelze das Glas in die Halbfassung des Tones sinken bzw. fließen sollte. Soweit die Theorie - hier ist das Ergebnis:




Der Anhänger ist mit einer dünnen Spitze als Kette gearbeitet und gibt einen interessanten sommerlichen Effekt mit der mintfarbenen Glasur.
The chain of the pendant is a thin lace and gets together with the glaze in pastel-mintgreen a light effect of the summer.


Die Glasschmelze, soweit ich es beobachten konnte war zähflüssig und ist gut in die Fassung geflossen, welches hier auch durch die Fließrillen auf dem Glas zu sehen ist (Ähnlich wie bei zähflüssiger Lava).
The glass-melt was at 1300°C viscid and flooded in the clay form, which I modeled out of black clay. It is a bit to see on the surface of the melt glass as small splines like at lava.


Das Glas selbst ist beim Erkalten großen Spannungen in der Tonfassung ausgeseztz und es kommt zu willkürlichen Bruchstellen, die aber in der Gesamtstruktur des Glases sicher sind, da sie mit dem Ton eine Verbindung eingegangen sind (was nicht immer so sein muss - in einem Experimet zuvor ist die Fassung aufgurnd der Spannung gebrochen).
The cooling process of the fluid glass was connected with big pressure. So it came to arbitrarily break of the cooling glass in a lot of facets.


Making of: in pictures:

Der Arbeitsaufwand beträgt für den Anhänger mit (nach dem Entwurf) modellieren, glasieren und brennen ca.2 Tage jedoch mit allen Wartezeiten (trocknen - abkühlen) ca. 1 Woche. 
The working process for the pendant takes (after the layout) with modelling, glazing and burning around 2 days - with all times of waiting (drying - cooling) around 1 week.
Sehr schön wirkt einfallendes Licht auf das Glas - die brechenden Strukturen des Glases erzeugt viele Grüntöne.


Glas mit zwei Gesichtern

Bei Szuflada ist eine neue Herausforderung "Einweckglas". Mein Beitrag ist dieses Set aus einfachen und neu gestalteten Einweckgläsern, welche nach Wunsch abgetabt und mit Granitfarbe - Farbton Sand - bemalt wurden. Aus den Gläsern werden Teebehälter, wobei sie mit den heute am Strand gesammelten Hagebutten (getrocknet) befüllt werden sollen :)
-At Szuflada is a new challenge " Preserving jar ". My work today is this jar-set , which are designed through  masking tape and granite paint (color: sand).The glasses will be tea boxes, in which I will put rose hip - I collected today fresh rose hips on the beach :).
-Na kolejne wyzwanie w Szufladzie -"Słoik" - zrobiłam  komplet słoików do przechowywania herbaty z owoców rózy świezo zebranej nad morzem, stworzony przy pomocy taśmy ochraniajacej i farby granitowej - kolor: piasek :).




Die Granitfarbe ist nach dem durchtrocknen abwaschbar und ist sehr beständig. Nur um eine wirkliche Deckung mit der Farbe zu erhalten, müssen auf hellem Glas 4 dünne Schichtaufträge erfolgen - dann ist der Effekt sehr schön und plastisch.
- The granite paint is after the drying washable and resistant. To get this result, it is needed to paint 4 thin layers of the granite paint on bright glass - so the effect is very fine and plastic.


Je nach Lichtverhältnissen wirken die Farben der Granitfarbe anders und ähneln wirklich dem Reflexionseigenschaften von Sand und deren Körnung (Quarz). 
With the light changing also the colors of the granite paint on the jar. It is really similar to the reflexion of sand and their particals (quartz crystals).
- Farba granitowa po wyschnięciu jest wodoodporna i trwała. Po nałożeniu 4 warstw powierzchnia odbija światło podobnie jak ziarnka piasku na plaży.

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